Wir fordern von beiden Bezirksämtern: „Keine attraktive Durchfahrtsroute mehr rund um die Waldemarbrücke – bei voller Erreichbarkeit für Anwohner, Lieferverkehr, Rettungsdienste und Gewerbe.“
Das Bezirksamt Mitte und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg sollen gemeinsam prüfen und umsetzen, wie der Durchgangsverkehr über Leuschnerdamm, Legiendamm und Waldemarstraße wirksam unterbunden werden kann. Gegenläufige Einbahnstraßen sind dabei als eine mögliche Maßnahme zu prüfen und gegebenenfalls mit Modalfiltern oder Durchfahrtssperren zu kombinieren. Das heisst:
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
- Die von der BVV FK beschlossenen Diagonalsperren sollen sofort gebaut werden oder tempogerechte Schwellen, wechselseitiges Quer- und Längsparken. Die Diagonalsperren auf den Kreuzungen Waldemarbrücke kommen nach der Prioritätenliste der BVV FK wohl aber erst in 10- 12 Jahren. So lange wollen wir nicht warten!
- Auf der Waldemarstraße soll das Bezirksamt FK zwei entgegengesetzte Einbahnstraßen Richtung Waldemarbrücke einrichten. Das ist kostengünstig und wirkungsvoll.
Grundlage Beschluss BVV FK Prozess der Umsetzung Verkehrsberuhigung mit Maßnahmenplan
Bezirksamt Mitte
- Das Bezirksamt Mitte soll entgegengesetzte Einbahnstraßen auf dem Stück Leuschner- und Legiendamm am Engelbecken einrichten. Auf Kreuzberger Seite sind die Einbahnstraßen bereits vorhanden. Das ist kostengünstig und wirkungsvoll.
- Oder tempogerechte Schwellen, wechselseitiges Quer- und Längsparken auf dem Stück Leuschner- und Legiendamm am Engelbecken.
Grundlage Beschluss BVV Mitte Kiezblock Nördliche Luisenstadt Kein Recht auf Schleichweg
Eckdaten zum Beschluss und konkrete Maßnahmen
– Reduzierung des Schleich- und Durchgangsverkehrs, um Schulwege und Wohnquartiere sicherer zu machen
– Diagonalsperren (u. a. an der Kreuzung Schmidstraße / Michaelkirchplatz sowie Melchiorstraße / Michaelkirchplatz).
– Modalfilter (u. a. Adalbertstraße / Melchiorstraße).


Wir sind Teil des Berliner Mauerweges
Auf dem Leuschnerdamm, als ehemaligem Teil Westberlins, sind noch die Asphaltflicken am Straßenrand zu sehen, wo die Mauer in der Straße verankert war. In den Vorgärten sieht man noch Reste der Notwege für die Fußgänger. Diese wurden angelegt, weil auf dem Bürgersteig die Kfz fuhren.
- Damit der Mauerweg auch bei uns ein gut zu radelnder Mauerradweg wird, sollte das Kopfsteinpflaster auf Waldemarstraße und Leuschnerdamm abgeschliffen werden. Das würde uns den KFZ-Lärm verringern.
